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Hiddensee gehört zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und hat ein Fläche von ca. 19 km². Seine höchste Erhebung ist der Dornbusch mit 72 m über NN. Der Name der Insel wurde schon früh erwähnt und bedeutet in etwa „Insel des Hedin“. Die Insel ist etwa 17 km lang und die Breite schwankt zwischen 3,5 und 0,25 km. Während der Norden der Insel recht hügelig ist, erhebt sich der Süden kaum aus dem Wasser. Vor etwa 12.000 Jahren erhielt Hiddensee sein heutiges Aussehen. Allerdings tragen Wind, Wetter und die See im Norden am Dornbusch immer wieder Material ab. Dafür wird am Bessin ständig neues Land hinzugewonnen. Der neue Bessin wächst jährlich um gute 35 Meter. Auch im Süden wird Land hinzugewonnen. Hier wächst das Windwatt immer weiter in den Bodden.
Inselklima Typisch für die Ostsee und somit auch für Hiddensee ist ständig wechselnder Wind. Darüber hinaus hat Hiddensee mit durchschnittlich 1.800 Sonnenstunden einen Spitzenplatz in Deutschland. Im Jahresmittel beträgt die Temperatur auf der Insel 8° C. 540 mm Niederschlag gibt es jährlich. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit im Norden, Kloster, beträgt 7 m/ Sekunde.
Tier und Pflanzenwelt Auf Hiddensee gibt es die Dünenheide mit ihrer einzigartigen Landschaft die seltenen Tieren wie beispielsweise der Kreuzotter, Heupferden und Riesenlibellen als Rückzugsgebiet dienen. Darüber hinaus gibt es auch Lebensraum für zahllose wirbellose Tiere, wie Muschen und Würmer. Diese findet man häufig am Bessin im Norden oder im Süden am Gellen. Zugvögel finden auf der Insel ausreichend Futter weshalb Hiddensee auch einer der größten Kranichrastplätze Deutschlands ist. Um die Natur auf der Insel zu schützen, wurden drei Naturschutzgebiete (NSG) geschaffen. Im Süden gibt es das NSG Gellen und Gänsewerder. In der Mitte zwischen Neuendorf und Vitte befindet sich das NSG Dünenheide. Das NSG Dornbusch und Bessin schließt die Insel im Norden ab. Typisch für die Insel ist auch das vorkommen der Huttung.
Ortschaften auf der Insel Auf der Insel Hiddensee befinden sich vier Ortschaften. Dies sind von Süd nach Nord Neuendorf, Vitte, Kloster und Grieben. Grieben ist die älteste Siedlung auf der Insel und die einzige ohne Hafen. Der Name Grieben leitet sich vom slawischen Wort für Pilz ab. Kloster leitet seinen Namen, wie zu vermuten, von einem ehemaligen Kloster ab. Das Kloster der Zisterzienser wurde von 1296 bis 1536 genutzt. Heute befinden sich in Kloster der Inselfriedhof, das Gerhart-Hauptmann-Haus, die Inselkirche mit den Grabstätten von Gerhart Hauptmann, Walter Felsenstein und Gret Palucca, sowie das Institut für Ökologie der Universität Greifswald und das Inselmuseum. Vitte ist der Hautort der Insel und zugleich auch der größte Ort. Urkundlich erwähnt wurde Vitte erstmalig 1513. Der Name bedeutete früher soviel wie Fischverkaufsstelle. In Vitte befinden sich das Rathaus mit der Gemeindeverwaltung, das älteste Haus der Insel, dass so genannte Hexenhaus, ein Zeltkino und die Seebühne. Neuendorf entstand aus dem älteren Plogshagen (13. Jahrhundert) und Neuendorf selbst, welches aus der Ansiedlung Glambek entstand. Reste von Glambek sind noch heute im Nordosten von Neuendorf zu erkennen. Große Teile des Ortes gleichen einer riesigen wiese auf der die Häuser wie an einer Schnur aufgereiht sind.
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